Hier findest du alle Informationen die für Rescue Line notwendig sind!
In der Disziplin Rescue Line ist der Parcours mit einer schwarzen Linie markiert, die über mehrere auf- und absteigende Rampen führt. Hindernisse zwingen den Roboter den Parcours zu verlassen und wiederzufinden. Der Parcours führt in einen Raum, in dem mehrere Opfer (metallische und schwarze Kugeln) erkannt und geborgen werden müssen.
Eine Sammlung aller bei den Qualifikationsturnieren verwendeten Kacheln kann hier heruntergeladen werden. Beim Finale können weitere Kacheln verwendet werden. Eine Bestellung von fertig bedruckten Platten (Alu Dibond, 3 mm Stärke) ist beispielsweise bei Liebke Werbung unter Angabe der Kachelnummern möglich. Mit Hilfe der PDF-Dateien der Kacheln, können sie Druckereien in eurer Nähe aber auch herstellen.
Kommerzielle Sensoren zur Linienverfolgung mit integrierter Auswerte-Software/Regelungstechnik dürfen gemäß den Regeln nicht verwendet werden. Sie sind ebenso auf der Weltmeisterschaft verboten worden.
Sollte ein Team nur den Sensorteil eines Line Readers einsetzen, muss es sich darauf einstellen, dass bei einer Inspektion im Detail die eigene Software erklärt werden muss. Wenn Zweifel an der Eigenleistung bestehen, kann das Team disqualifiziert werden. Es besteht für das Team zudem die Gefahr, dass der Roboter im Fall einer Qualifikation bei der WM durch eine schärfere Regelauslegung disqualifiziert wird.
Wir empfehlen grundsätzlich den Verzicht auf den Einsatz von fertigen Line Reader Sensoren.
Unter oben aufgeführten Gesichtspunkten ist die die Verwendung der Sensoren “Light Sensor Array for NXT or EV3” und “Line Follower Sensor for NXT or EV3” dennoch in Deutschland gestattet. International weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass es dort Schwierigkeiten beim Einsatz dieser Sensoren geben kann. Hier empfehlen wir nochmal explizit im RoboCup Junior Forum nachzufragen.
Wird ein Abschnitt zweimal in unterschiedlicher Richtung durchfahren, so wird dieser Abschnitt doppelt gewertet. Somit zählen ebenfalls die Punkte für Kacheln, Lücken, Kreuzungen, Bumper, Rampen und Hindernisse je Richtung separat.
Die Einfahrt in den Evakuierungsraum gilt nicht als Ende eines Abschnittes – sie ist daher kein Checkpoint. Es gibt also keine zusätzlichen Punkte für den Abschnitt zwischen dem letzten Checkpoint und der Evakuierungszone (in Rescue Line Entry). Punkte für Bumper, Kreuzungen, Hindernisse, Rampen oder Lücken gibt es natürlich.
In Rescue Line ist die Evakuierungszone Teil eines Abschnitts (vom letzten Checkpoint vor der Evakuierungszone bis zum ersten danach). Ein Lack of Progress in der Evakuierungszone reduziert entsprechend die Punkte für den Abschnitt, in dem diese liegt. Außerdem wird in Rescue Line die Endkachel so ähnlich wie ein Checkpoint gewertet, sodass hier im Gegensatz zu Rescue Line Entry in jedem Fall jede Kachel zu einem gewerteten Abschnitt gehört. Zu beachten ist hierbei, dass der letzte Abschnitt bis zur Endkachel nur als erfolgreich gewertet wird, wenn der Roboter auf der Endkachel für 5 Sekunden stehen bleibt und damit erfolgreich den Lauf beendet. Das bloße Erreichen der Endkachel, wie es bei gewöhnlichen Checkpoints ausreichend wäre, genügt nicht. Ggf. muss ein weiterer Versuch unternommen werden (Lack of Progress).
Wenn ein Qualifikationsturnier zur Reduktion der Schwierigkeit die Lage der Evakuierungszone vorab den Turnierteilnehmern bekannt gibt, ist dieses Sache des Turnierveranstalters. In den Regeln wird hierzu derzeit keine Festlegung getroffen. Beim Finale wird die Lage der Evakuierungszone im Evakuierungsraum vorab nicht bekannt gegeben.
Hindernisse können auf dem Boden fixiert sein, müssen es aber nicht. Diese Entscheidung liegt beim Veranstalter. Sollte das Hindernis weggeschoben werden, wird es gewertet sobald der Roboter die Kachel hinter dem Hindernis erreicht hat.
Auch wenn der Roboter die Linie zwischen den beiden Lücken nicht wiederfindet, sondern erst auf der darauffolgenden Kachel, wird die Kachel erfolgreich gewertet. Nach den aktuellen Regeln werden allerdings Kacheln mit mehreren Lücken nur noch einfach gewertet und nicht mehr je Lücke.
Nach den neusten Rescue-Line-Regeln, werden die einzelnen Kacheln einer Rampe gewertet. Sobald der Roboter erfolgreich die Kachel nach der Rampe erreicht hat, erhält das Team 10 Punkte pro Rampenkachel. Eine lange Rampe entspricht somit 20 Punkten, allerdings nur, wenn der Roboter die gesamte Rampe geschafft hat.
Auch wenn die Regeln in Rescue Line Entry dahingehend noch auf dem alten Stand sind, werden wir auch hier schon bei den German Open 2026 die gleiche Bewertung wie in Rescue Line anwenden.
Ein Abschnitt darf nur wiederholt werden, wenn der nächste Checkpoint noch nicht erreicht wurde. Pro Abschnitt hat man unbegrenzt viele Versuche.
Die silbernen Opferkugeln können z. B. hier (5 cm Kugel auswählen) bestellt werden. Die Kugeln können allerdings in geringem Maße im Gewicht abweichen. Für die schwarzen Opfer können Tischtennisbälle (40 mm) schwarz angemalt werden. Auf allen deutschen Turnieren kommen 5 cm große schwarze Plastikkugeln für die toten Opfer zum Einsatz.
Opfer, die den Boden außerhalb der Evakuierungszone berühren, gelten als verloren und werden nicht wieder ins Spiel gebracht. Das heißt: wenn ein Roboter ein Opfer aus der Evakuierungszone schiebt, ist es verloren. Ein Abschnitt darf nur wiederholt werden, wenn der nächste Checkpoint noch nicht erreicht wurde.
Die Kugeln werden während des Wettkampfs einen regelrecht, außenmittigen Schwerpunkt besitzen, welche die Kugeln immer zum Schwerpunkt rollen lässt, wenn dies die Umstände zulassen (Stehaufmännchen). Die Kugeln werden hierzu mit je ca. 10 g Sand gefüllt.
Kugeln: Die silbernen Opferkugeln können z. B. hier (5cm-Kugel auswählen) bestellt werden. Die Kugeln können allerdings in geringem Maße im Gewicht abweichen. Für die schwarzen Opfer können Tischtennisbälle (40 mm) schwarz angemalt werden. Auf allen deutschen Turnieren kommen 5 cm große, schwarze Plastikkugeln für die toten Opfer zum Einsatz.
Wippen: Konstruktionszeichnungen
Grüne Punkte: Hier als PDF ein Angebot der Firma Liebke. Dies ist eine Möglichkeit das Material zu beziehen.
Beim Finale können weitere Kacheln verwendet werden. Eine Bestellung von fertig bedruckten Platten (Alu Dibond, 3 mm Stärke) ist beispielsweise bei Liebke Werbung unter Angabe der Kachelnummern möglich.