
Bei den beiden Rescue-Disziplinen müssen die Roboter einen Parcours mit Hindernissen bewältigen und “Opfer” erkennen und retten.
In der Disziplin Rescue Line ist der Parcours mit einer schwarzen Linie markiert, die über mehrere auf- und absteigende Rampen führt. Hindernisse zwingen den Roboter den Parcours zu verlassen und wiederzufinden. Der Parcours führt in einen Raum, in dem mehrere Opfer (metallische und schwarze Kugeln) erkannt und geborgen werden müssen.
In der Disziplin Rescue Maze ist der Parcours ein Labyrinth mit mehreren Räumen. Eine zusätzliche Schwierigkeit stellen Hindernisse auf dem Parcours dar, die von den Robotern geschickt umfahren werden müssen. Die Opfer sind Buchstaben und Farben an den Wänden des Labyrinths. Sie sind über das gesamte Labyrinth verteilt und müssen mit Hilfe einer Kamera erkannt werden.
Seit dem Jahr 2018 werden in Deutschland die Einsteigerligen Rescue Line Entry und Rescue Maze Entry angeboten. An der Rescue-Line-Entry-Liga können Schülerinnen und Schüler bis zu einem Alter von 14 Jahren teilnehmen, während die Rescue-Maze-Entry-Liga bis 16 Jahre geht. Eine Qualifikation für die WM ist in diesen Ligen nicht möglich.
Wir spielen nach den 2025-Regeln für Maze, Line und Simulation. Eine Normalisierung der Punkte findet 2026 vermutlich zum ersten mal statt. Ob außer den besten Wertungsläufen noch weitere Dinge in das Endergebnis einfließen wird noch geklärt (vgl. Regel 5 Competition). Für die Entry-Ligen gibt es ältere Regeln mit Ergänzungen.
Alle Zusätze, Änderungen oder Ergänzungen sind bindend! Bei Regeländerungen informieren wir rechtzeitig und werden kulant eine Lösung finden.
Stand Februar 2025. Fragen zu den FAQs bzw. neue Fragen für die FAQs bitte an support@robocup.de schicken.
Sollte der Roboter direkt beim Start des Laufs Störungen aufweisen (fährt nicht los / dreht sich nur im Kreis / blinkt nur), wird dem Team die Möglichkeit eines Neustarts gegeben, sofern der Roboter sich noch auf der ersten Kachel befindet. Hierbei darf auch nochmal ein anderes Programm geladen werden. Die Zeit läuft weiter.
Falls der Roboter im großen Stil umgebaut wurde, d. h. der Roboter nicht mehr als der zum Team gehörige zu erkennen ist, so ist dies dem Organisationsteam mitzuteilen.
Da die Line-Arenen keine äußere Begrenzung mehr haben, darf der Roboter bei einem drohenden Verlassen der Arena „gerettet“ werden. Ein solcher Eingriff wird als Lack of Progress behandelt. Das gleiche gilt für drohende Stürze von erhöhten Kacheln. Fallen Teile vom Roboter ab, dann bleiben diese bis zum Ende des Laufs liegen.
Schiedsrichter sind NICHT für die Sicherheit der Roboter verantwortlich. Diese sollten so gebaut sein, dass sie sich selbst keine Schäden beim Fahren auf der Arena zufügen (gegen Bande fahren / Rampe runterrutschen / etc.). Der Captain kann ein Lack of Progress ausrufen und dann eingreifen, um den Roboter vor einer Beschädigung zu schützen. Sollte der Roboter von der Arena oder erhöhten Teilen herunterzufallen drohen, kann im Zweifel auch der Co-Captain eingreifen und den Roboter auffangen. Dies wird ebenso als Lack of Progress gewertet.
Es ist den Teams nicht gestattet, Lichtquellen an den Spielfeldern aufzustellen, um definierte Lichtverhältnisse zu schaffen. Erlaubt ist hingegen, dass der Roboter eine Lichtquelle mit sich führt. Sie muss immer so gestaltet sein, dass andere Roboter nicht gestört werden.
Pre-Mapping betrifft sämtliche Informationen, die dem Roboter gegeben werden, nachdem der Parcours gesehen wurde. Dazu zählt insbesondere bei Rescue Line die Information, ob ein Hindernis gezielt links oder rechts umfahren werden soll. Weiterhin zählen auch die Informationen über den Ein-/Ausgang des Evakuierungsraums oder die Position der Opfer, die gerettet werden sollen, dazu. Jegliche Übermittlung solcher Informationen ist laut Regeln verboten und kann mit der Streichung des Laufes geahndet werden. Vor dem Start des Laufes ist nur das Kalibrieren der Sensoren als Anpassung an den Parcours erlaubt. Pre-Mapping kann damit bestraft werden, dass alle bisherigen Läufe mit 0 Punkten bewertet werden. Das Team ist dann in der Pflicht nachzuweisen, dass die Programmierung des Roboters so geändert wurde, dass kein Pre-Mapping mehr möglich ist.
In Rescue Line Entry wird vor den Läufen (mindestens 30 Minuten vor dem ersten Lauf einer Runde) die Abbiegerichtungen an Kreuzungen (links/rechts) mitgeteilt. Dies darf selbstverständlich auf dem Roboter eingestellt werden und zählt nicht als Pre-Mapping.
Mit der Unterschrift erkennt der Teamkapitän alle auf dem Schiedsrichterzettel aufgeführten erfolgreich absolvierte Abschnitte, Lücken, Hindernisse, Kreuzungen, Bumper, Rampen und gerettete Opfer an. Dabei gelten ausschließlich die zusammen addierten Zahlen und die Kreuze in den jeweiligen Abschnitten. Ein späteres „Nachverhandeln“ ist nur möglich, wenn ein entsprechender Kommentar auf dem Schiedsrichterzettel hinterlassen wurde. Bei Beschwerden sind diese auf der Rückseite des Schirizettels zu notieren und mit den League Chairs (nicht mit den Schiedsrichtern) zu klären.
Nein, eine offene technische Bewertung (Regel 6 in Rescue Line / Line Entry / Maze bzw. Regel 5 in Rescue Maze Entry) wird nicht durchgeführt.
Ja, das dürfen sie, aber sie werden auf diese Frage nicht antworten.
Hier als PDF ein Angebot der Firma Liebke. Dies ist eine Möglichkeit diese Materialien zu beziehen (Das Angebot ist nur ein Beispiel und die Preise können sich geändert haben).
Ebenfalls gibt es eine Druckvorlage der Maze-Buchstaben zum Herunterladen.